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	<title>Comments on: Linke Tendenzen, die Piratenpartei und Kim Jong Lafontaine</title>
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		<title>By: me</title>
		<link>http://www.green-hou.se/linke-tendenzen-die-piratenpartei-und-kim-jong-lafontaine/#comment-55</link>
		<dc:creator>me</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 21:28:26 +0000</pubDate>
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		<description>Danke für deinen Kommentar!

Du nennst ein paar Interessante Punkte, die ich einmal aufgreifen will.

Erstens verstehe ich die Piraten als Bürgerrechtspartei, also eine politische Organisation, deren Ziele grob mit der Überschrift: &quot;Mehr privates Recht (konkret auf Datenschutz vor staatl. Sammelwut, auf private nichtkommerzielle Tonträgerkopien etc.), weniger staatl. Recht (auf Vorratsdatenspeicherung, Zensur etc.)&quot; zusammenzufassen sind. Insoweit sind die Piraten liberal - sie setzen auf einen &quot;schlanken Staat&quot;, der sich - vor allem unter Wahrung unserer grundgesetzlich garantierten Freiheiten - möglicht wenig ins private und auch witschaftliche Leben seiner Bürger einmischt.

Das steht jedoch diametral entgegengesetzt zu einer Staatsaufgabe, die alle linken, sogar die SPD sehen: Der soziale Umverteilerstaat. Basis für jegliche Umverteilungsaktivität, damit sie nicht völlig willkürlich abläuft, muss eine genaue Kenntnis der wirtschaftlichen Verhältnisse, Besitztümer und Aktivitäten jedes Bürgers sein. Linke, egal ob in Korea, China, Timbuktu oder Deutschland, wollen daher zwangsweise eine Ausweitung des Staats und eine Einengung des Bürgers.

Noch beschneidender ist dann allerdings die konkrete Umverteilungstätigkeit: Sobald der Staat mit scharfen rechtlichen Enteignungswerkzeugen ausgestattet ist (bedenke: der Staat - nicht der Bürger!), wächst automatisch die Macht einiger weniger Beamter, was deren Korruptionsgefährdung steigen lässt. Ein in der Geschichte häufiger Prozess. So ensteht leicht ein sozialistischer Willkürstaat, an dem bald leicht dass einzig demokratische noch sein Name ist (wie die Demokratische Volksrepublik Korea oder die DDR).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für deinen Kommentar!</p>
<p>Du nennst ein paar Interessante Punkte, die ich einmal aufgreifen will.</p>
<p>Erstens verstehe ich die Piraten als Bürgerrechtspartei, also eine politische Organisation, deren Ziele grob mit der Überschrift: &#8220;Mehr privates Recht (konkret auf Datenschutz vor staatl. Sammelwut, auf private nichtkommerzielle Tonträgerkopien etc.), weniger staatl. Recht (auf Vorratsdatenspeicherung, Zensur etc.)&#8221; zusammenzufassen sind. Insoweit sind die Piraten liberal &#8211; sie setzen auf einen &#8220;schlanken Staat&#8221;, der sich &#8211; vor allem unter Wahrung unserer grundgesetzlich garantierten Freiheiten &#8211; möglicht wenig ins private und auch witschaftliche Leben seiner Bürger einmischt.</p>
<p>Das steht jedoch diametral entgegengesetzt zu einer Staatsaufgabe, die alle linken, sogar die SPD sehen: Der soziale Umverteilerstaat. Basis für jegliche Umverteilungsaktivität, damit sie nicht völlig willkürlich abläuft, muss eine genaue Kenntnis der wirtschaftlichen Verhältnisse, Besitztümer und Aktivitäten jedes Bürgers sein. Linke, egal ob in Korea, China, Timbuktu oder Deutschland, wollen daher zwangsweise eine Ausweitung des Staats und eine Einengung des Bürgers.</p>
<p>Noch beschneidender ist dann allerdings die konkrete Umverteilungstätigkeit: Sobald der Staat mit scharfen rechtlichen Enteignungswerkzeugen ausgestattet ist (bedenke: der Staat &#8211; nicht der Bürger!), wächst automatisch die Macht einiger weniger Beamter, was deren Korruptionsgefährdung steigen lässt. Ein in der Geschichte häufiger Prozess. So ensteht leicht ein sozialistischer Willkürstaat, an dem bald leicht dass einzig demokratische noch sein Name ist (wie die Demokratische Volksrepublik Korea oder die DDR).</p>
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		<title>By: TaTonka</title>
		<link>http://www.green-hou.se/linke-tendenzen-die-piratenpartei-und-kim-jong-lafontaine/#comment-54</link>
		<dc:creator>TaTonka</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 17:51:08 +0000</pubDate>
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		<description>Ach, das musst du alles etwas relativer sehen. Du beschreibst die Regierungen dieser totalitären Staaten als links. Keine Frage, sie sind links. Aber links-totalitär, und lehnen jede Form der Demokratie ab. Wenn du mal das Regime von Kim Jong Il mit dem Regime der, zwar linkskonservativen, aber immer noch linken SPD vergleichst, so dürfte dir der Unterschied auffallen.
Du vergleichst Diktaturen mit Demokratie. Du kannst aber nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
Die Piraten kann man, auch wenn sie sich dagegen wehren, als linksliberal bezeichnen. Wir wollen um gotteswillen keinen linksautoritären Staat, sondern endlich mal das verstaubte und absolut verkorkste Politikverständnis in Deutschland aufrütteln. Es kann nicht sein, dass Deutschland, immerhin eine der stärksten Wirtschaftsnationen der Welt, von Leuten regiert wird, die ganze Wälder im Arsch haben. Wir kämpfen dagegen - für mehr Demokratie und Freiheit.

Klarmachen zum Ändern!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, das musst du alles etwas relativer sehen. Du beschreibst die Regierungen dieser totalitären Staaten als links. Keine Frage, sie sind links. Aber links-totalitär, und lehnen jede Form der Demokratie ab. Wenn du mal das Regime von Kim Jong Il mit dem Regime der, zwar linkskonservativen, aber immer noch linken SPD vergleichst, so dürfte dir der Unterschied auffallen.<br />
Du vergleichst Diktaturen mit Demokratie. Du kannst aber nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.<br />
Die Piraten kann man, auch wenn sie sich dagegen wehren, als linksliberal bezeichnen. Wir wollen um gotteswillen keinen linksautoritären Staat, sondern endlich mal das verstaubte und absolut verkorkste Politikverständnis in Deutschland aufrütteln. Es kann nicht sein, dass Deutschland, immerhin eine der stärksten Wirtschaftsnationen der Welt, von Leuten regiert wird, die ganze Wälder im Arsch haben. Wir kämpfen dagegen &#8211; für mehr Demokratie und Freiheit.</p>
<p>Klarmachen zum Ändern!</p>
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